Programm

Zeit  
Ab 09:00 Uhr Ankunft und Cafeteria (kostBar, Emil-Figge-Str. 40a)
10:00 Uhr Begrüßung und kurze Einführung durch den Prorektor für Lehre und Studium
Prof. Dr.-Ing. Helmut Hachul
Prof. Dr.-Ing. Helmut Hachul
10:15 Uhr

Flach spielen, hoch gewinnen!
Gestaltung der (digitalen) Lehre auf verschiedenen Entwicklungsstufen.

Prof. Dr. Karl Wilbers

Komplexe Formen des Einsatzes von E-Learning in der Hochschule, die einen radikalen Bruch mit den bisherigen Routinen in der Lehre darstellen, eignen sich nur für wenige Innova-torinnen und Innovatoren als Einstieg. Der E-Learning-Einsatz in Hochschulen ist evolutionä-rer Prozess, der oft eine kontinuierliche Umgestaltung klassischer Formate der Hochschul-lehre darstellt. Dieser evolutive Prozess steht in der Gefahr, dass sich Lernende in der Hektik des Hochschulalltags zu früh mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung zufriedengeben, ohne die didaktischen Potentiale auszureizen.

Prof. Dr. Karl Wilbers,
Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
11:15 Uhr Kaffeepause
11:30 Uhr

Neue Chancen — Folgen des Urheberrechts für die digitale Lehre

Dr. Thilo Groll, LL.M.

Der Vortrag zeigt einen Überblick über das Urheberrecht, das zum 01.03.2018 reformiert wurde. Risiken und der Umgang mit Abmahnungen werden anhand von Praxisbeispielen erörtert. Weiterhin wird das Urheberrecht innerhalb der neuen Möglichkeiten der digitalen Lehre bei einer geschlossenen Nutzung und bei einer offenen Nutzung für Open Educational Resources untersucht.

Dr. Thilo Groll, LL.M.,
Justiziar & Datenschutzbeauftragter Fachhochschule Dortmund
12:30 Uhr Mittagessen

Workshops

Zwei Stränge: A & B

Zeit  
  A B
13:30 Uhr

ViPLab – das virtuelle Programmierlabor der Universität Stuttgart

Anett Seeland

Das virtuelle Programmierlabor ViPLab wurde als flexible browserbasierte Programmierumgebung an der Universität Stuttgart entwickelt. ViPLab erweitert den Test in ILIAS und ermöglicht dadurch die Durchführung von Programmieraufgaben in Online-Übungs- und E-Prüfungs-Szenarien bis hin zur automatischen Korrektur. Wie das im einzelnen funktioniert, aus welchen Komponenten das System besteht und welche Erfahrungen an der Universität Stuttgart damit gemacht wurden, soll ebenso Gegenstand dieses Vortrags sein, wie ein Ausblick auf Möglichkeiten der Weiterentwicklung.

Dipl.-Biomathematikerin Anett Seeland
Universität Stuttgart

Video in der Lehre – Publizieren und Produzieren

Maximilian Koch Sven Molke

Mehrkanaliges Lernen, individuelles Lerntempo, räumlich flexibel… das Medium Video klingt ja erstmal wie die Wunderwaffe der Lehre. Leider stimmt das nur, solange die genannten Stärken auch erkannt und genutzt werden.

Die Schwierigkeiten fangen meist schon bei dem Bewusstsein über die Vorzüge an, gehen bei der möglichst reibungslosen Umsetzung weiter und hören bei der Bereitstellung der Videos bei flexiblen Nutzkreisen noch lange nicht auf. Die Herausforderungen sind bekannt, die Lösungsansätze verschieden.

Daher wird in diesem zweiteiligen Workshop zunächst am Fallbeispiel der Fachhochschule Dortmund die verwendete Infrastruktur für die Bereitstellung und den Schutz von Videoinhalten vorgestellt und diskutiert. Bevor im zweiten Teil die technischen Komponenten und Möglichkeiten der Produktion von Lehr-Videos vorgeführt werden und ausprobiert werden.

Video in der Lehre I - Was bringt eine hochschuleigene Videoplattform?

„Die Videos sind dann aber nur für den Kurs gedacht. Ich möchte nicht, dass die öffentlich sind.“ – und schon steht die Frage nach einer zielgerichteten und eingeschränkten Veröffentlichung von Lehr-Videos im Raum. Die Fachhochschule Dortmund hat diese Frage mit einer eigenen Video-Plattform (ViMP) beantwortet und diese mit dem bestehenden Lern Management System (ILIAS) verknüpft. So können Lehr-Videos von kursspezifisch bis uneingeschränkt öffentlich über die bekannte ILIAS-Oberfläche publiziert werden. Die Vor- und Nachteile, die Nutzungsszenarien und potenziellen Erweiterung dieses Ansatzes möchten wir diskutieren.

Video in der Lehre II – Wie und womit produziert man ein gutes Lehr-Video?

Die Einsatzmöglichkeiten von Videos in der Lehre sind vielseitig; die Anwendungsszenarien vielversprechend; aber oftmals werden Lehrvideos pauschal betrachtet, bewertet und für zu aufwendig befunden. Ein Problem, das -wie in so vielen Lebenslagen- durch eine differenzierte Betrachtung der Chancen und Schwierigkeiten des Mediums gelöst werden kann. So wird in diesem Workshop an praktischen Produktionsbeispielen vorgeführt, wo Technik hilft und wie kleine Tricks große Wirkung entfalten. Ausprobieren erwünscht.

Maximilian Koch und Sven Molke,
E-Learning Koordinierungsstelle, Fachhochschule Dortmund

LiveVoting - Die Nutzung des ILIAS Plug-In lohnt sich

Prof Dr. Gabriele Kunau

Prof. Dr. Gabriele Kunau,
Fachbereich Informatik, Fachhochschule Dortmund
Zeit  
15:30 Uhr Kaffeepause
15:45 Uhr

OER und erste OER-Repositorien an deutschen Hochschulen

Peter Rempis, M.A.

Die OER-Idee bringt für die Hochschulen erste konkrete Dienste. Anhand des Zentralen OER-Repositoriums der Hochschulen des Landes Baden-Württemberg (ZOERR) wird fernab der gegenwärtigen OER-Euphorie von den Bedingungen berichtet, die Autoren, Produzenten, Repositoriumsbetreiber und Nutzer von OER an den Hochschulen gegenwärtig vorfinden. Neben dem ZOERR werden andere deutsche OER-Hochschulrepositorien kurz vorgestellt.

Peter Rempis, M.A.
Leiter des Referats Publikations- und eLearningdienste, Universität Tübingen
16:30 Uhr Podiumsdiskussion

Dr. Barbara Getto, Leitung E-Learning NRW, Universität Duisburg-Essen
Prof. Dr.-Ing. Helmut Hachul, Fachhochschule Dortmund (Moderation)
Prof. Dr. Lutz Niehüser, CIO, Fachhochschule Dortmund
Peter Rempis, M.A., Leiter des Referats Publikations- und eLearningdienste, Universität Tübingen
Prof. Dr.-Ing. Carsten Wolff, Fachhochschule Dortmund, Ruhr Master School
ab 17:15 Uhr Abendgrillen